Reto wird das Sippenglöggli bis zum Frühling hüten.
Ein regnerisches Treffen.
63 Sippenangehörige kamen, dies trotz Regen und kalter Witterung. Ja, man lies sich die Stimmung nicht verderben.
Adrian und Sonja hatten zum Treffen 2010 in Madiswil geladen und das ausgesuchte Restaurant war eine Wucht.
Es regnet als wir Aargauer und Ostschweizer den langen Weg, über Rothrist, nach Langenthal und dann nach Madiswil unter die Autoräder nahmen, doch es sollte sich lohnen, es war wieder, wie alle Jahre ein tolles Treffen.
Trotz Regen war es eine herrliche Landschaft und die Wirtshaft, so ganz in der Natur war Natur. Künstliche Bäche, Steinpyramiden und sonstige kleine und grosse Schönheiten rahmten das Restaurant ein:
„Schade, dass es regnet.“
Dachte ich und schoss die Fotos trotzdem.
Im Inneren hatten wir den hintersten Saal und hier empfingen uns die Organisatoren Sonja und Adrian zum Apéro.
Die Gläser standen fast militärisch, in reih und Glied auf dem Tisch und warteten auf die vielen Hände, die da kommen sollten.
Nach und nach füllte sich der Raum und immer noch mehr drängten sich in den schon fast vollen Saal, ganze 63 Personen hatten der Einladung der Nyffelers folge geleistet.
Beim Apéro, der von allen genossen wurde, hatte man viel Zeit zum Plaudern, oder sich kennen zu lernen.
Die Zeit vor dem Essen nützte Adrian für ein paar Worte, so stellte er den Ort Madiswil vor und erzählte, wie dieses Dorf zum Namen „Madiswil“ kam. Dann wurden noch ein paar administrative Sachen erledigt und vor dem Essen wurde das „Sippenglöggli“ dem neuen Träger übergeben. Bruno, er hütete das Sippensymbol und gab es heute dem neuen Träger Reto auf Zeit weiter.
Schon trug das Servispersonal die dampfende Kürbiscrème Suppe herein als die letzten Worte des Redners verstummte, so konnte er dann nur noch allen einen gesunden und guten Appetit wünschen.
Nach der Suppe wurde der Hauptgang serviert und immer wieder fand man Zeit, miteinander zu diskutieren. Auch längere Rauchpausen nach dem feinen Essen wurden draussen im leichten Nieselregen abgehalten.
Nach dem Dessert, das recht lange hinausgezögert wurde, kam die grosse Aufbruchstimmung und schon bald war dieser Sippentag Vergangenheit und man freute sich auf den nächsten Treff 2011.